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Die 15 Gebote des Lernens Spätestens die Bildungsstudien PISA, TIMMS und IGLU haben es an
den Tag gebracht: Die deutschen Schulen sind im internationalen Vergleich
bestenfalls mittelmäßig. Bildungspolitiker, aber auch viele
Eltern fragen sich nun, wie wir unser Schulsystem reformieren können,
um die Bildungskompetenz unserer Kinder wieder zu erhöhen. Peter
Struck, einer der bekanntesten Erziehungswissenschaftler Deutschlands
und Autor zahlreicher Bücher zum Thema, fragt, ob wir den Ergebnissen
dieser Studien überhaupt trauen können. Wo wird PISA von Politikern
nur instrumentalisiert, etwa um zur ›Paukschule‹ des 19. Jahrhunderts
zurückzukehren? Geben die alarmierenden Ergebnisse wirklich die Situation
an deutschen Schulen wider? Was müssen Eltern bei der Wahl einer
Schule beachten? Struck versachlicht die Bildungsdebatte, indem er zeigt,
was wir aus PISA wirklich lernen können. Um unser Bildungssystem
zu verbessern, müssen wir zu einer partnerschaftlichen Schule kommen,
in der der Lehrer nicht Pauker, sondern Coach ist.
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Lehrer der Zukunft – Vom Pauker zum Coach Unsere Schulen stecken in einer Krise, aus der sie sich nur sehr langsam
herausarbeiten. Lehrer, Eltern und Schüler sind frustriert, Arbeitgeber
klagen, dass die Schulabgänger nicht die nötigen Kenntnisse
für den Einstieg ins Berufsleben mitbringen. Die Krise hat viele
Ursachen, eine davon ist die Situation der Lehrer. Vor riesigen Klassen
können sie nicht auf die individuellen Stärken und Schwächen
ihrer Schüler eingehen, Sparkonzepte, überfrachtete Lehrpläne
und eine übermächtige Bürokratie ersticken jedes Engagement.
Peter Struck und Ingo Würtl setzen dem eine »Arbeitsplatzbeschreibung«
für den Lehrer der Zukunft entgegen: Nicht mehr Pauker, sondern Coach
kann er sein, nicht ausschließlich Wissen, sondern auch Wege zum
Wissen vermitteln, als Erzieher eng mit den Eltern zusammenarbeiten und
nicht zuletzt mit kreativen Unterrichtskonzepten seine Schüler auf
die Erfordernisse der Informationsgesellschaft vorbereiten. |